Kürzlich hatten Wissenschaftler sie auch in unseren heimischen Breitengraden prognostiziert, aber eigentlich muss man sich in die kältesten Gegenden der Welt begeben um sie zu sehen – Nordlichter. Und wahrlich, die wie ein Aquarell an den Himmel gezeichneten Linien und Wellen sind ein magisches Naturschauspiel. Kein Wunder, dass viele Reisende gerne die Strapazen auf sich nehmen und während der kältesten Jahreszeit nach Skandinavien oder Island reisen um diese faszinierende Erscheinung mit eigenen Augen zu sehen. Doch wusstest du, dass man die Nordlichter nicht nur sehen, sondern auch hören kann? Wir haben 5 spannende Fun Facts zur “Aurora Borealis” für dich herausgesucht.

Nordlichter

1. Der offizielle Name “Aurora Borealis” stammt von einer römischen Göttin und einem griechischen Gott

Du hast den lateinischen Namen des magischen Lichtspiels sicher schon einmal gehört. Aber nicht die verrückten Römer erfanden den Namen dafür, sondern ein Astronom im 17. Jahrhundert. Der römischen Mythologie zufolge ist Aurora die Göttin der Dämmerung – jeden Morgen fliegt sie mit einer Fackel über den Himmel und läutet so den neuen Tag ein. Borealis hingegen, lautet der Name des griechischen Gottes der Nordwinde. Passend, oder?

2. Die Zusammensetzung der Atmosphäre bestimmt die Farbe des Lichtes

Das Farbenspiel der Aurora Borealis sieht zwar magisch aus, in Wirklichkeit steckt allerdings keine Zauberei dahinter. Diejenigen, die im Geographieunterricht gut aufgepasst haben, wissen, dass die Polarlichter entstehen, wenn Sonnenpartikel mit Atomen in unserer Atmosphäre kollidieren. Aber wusstest du, dass die verschiedenen Teilchen in der Atmosphäre auch die Farbe beeinflussen? Sauerstoffatome beispielsweise bedingen grüne oder rote Färbung und Stickstoffatome rufen blaues Licht hervor. Wer hätte gedacht, dass man die Zusammensetzung der Luft in der Natur mit bloßem Augen sehen kann?!

Nordlichter

3. Die Nordlichter machen Lärm!

Die Polarlichter sehen nicht nur recht hübsch aus, mit ein wenig Glück kann man sie sogar hören! Zumindest, wenn um dich herum nicht jeder mit dem Kameraauslöser klickt…  Alte Sagen berichten schon seit jeher vom Geräusch der Aurora. Sie beschreiben die Laute als gedämpfte Klappergeräusche. Und tatsächlich, auch Wissenschaftler bestätigen die Existenz des Klangs. Allerdings haben sie noch keinen Schimmer, was die Geräusche auslöst. Macht aber nichts, dieses Rätsel lässt die Aurora nur noch faszinierender erscheinen.

4. Aurora hat noch eine Schwester

Nicht nur am Nordpol sind die bunten Lichter zu sehen, nein, auch auf der Südhalbkugel werden die Himmelsbeobachter mit einem solchen Naturschauspiel beschenkt: der Aurora Australis. Warum also nicht in die Antarktis reisen um das Phänomen dort zu beobachten? Mehr noch, das Spektakel ist nicht nur für Mutter Erde reserviert. Mars, Saturn, Jupiter und weitere Planeten haben ebenfalls eine Aurora. Nur mit einer Reise dorthin wird es für uns leider vorerst nichts.

Nordlichter

5. Sie sind immer da

Wenn du im Norden Skandinaviens oder Island auf Nordlichter-Jagd gehst, kann es Stunden oder sogar Tage dauern, bevor du sie entdeckst. Und manchmal wirst du Pech haben und überhaupt nichts sehen. Aber wusstest du, dass die Nordlichter immer präsent sind? Nur können wir sie mit bloßem Auge nicht sehen, wenn der Himmel nicht klar und ganz dunkel ist. Aber eigentlich wird unser Planet die ganze Zeit über mit Sonnenpartikeln bombardiert. Theoretisch gibt es also auch tagsüber Nordlichter – nur sind sie durch die helle Sonneneinstrahlung nicht zu erkennen.

Hast du genug von der Theorie und möchtest die Nordlichter jetzt mit eigenen Augen sehen? Dann schau dich doch mal auf unserer Website um. Und wer weiß, vielleicht kannst du schon bald, in einer dunklen Winternacht auf Island, in Norwegen oder in Finnland deine Mitreisenden mit deinem Nordlichter-Wissen beeindrucken!

Übersetzt von Roxana Seiler

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