Ihr könnt euch nicht entscheiden, wo euer nächster Städtetrip hingehen soll? Die Lösung ist einfach: 2 Städte in einer Reise! Das spart Zeit, Geld und schont in manchen Fällen sogar die Umwelt. Wir suchen euch die besten Hotels und Transfers heraus, sodass alles reibungslos klappt. So holt ihr das Beste aus eurem Städtetrip heraus und habt trotzdem ein paar entspannte Tage. Wie wäre es zum Beispiel mit Prag und Budapest? Dieser Städtetrip führt euch nicht nur in 2 Städte, sondern in 2 Länder. Lest weiter, um zu erfahren, warum diese zwei Städte im Doppelpack noch besser sind als einzeln!

Eine gepflegte Tasse Kaffee oder ein Bier in einer Industriehalle?

Ruin-Bar in Budapest © Lovisa Käll

In welcher der beiden Städte gibt es die schöneren Kaffeehäuser? Hier streiten sich die Geister. Sowohl Prag als auch Budapest haben traumhaft schöne und traditionsreiche Cafés zu bieten, in denen man stundenlang sitzen, lesen und Leute beobachten kann. In Prag zum Beispiel kann man das ganz gut im Café im Repräsentationshaus: ein traditionelles Kaffeehaus mit wunderschöner Jugendstil-Einrichtung. Lust auf was Süßes? Natürlich müsst ihr auch die "trdelnik" probieren - ein gerollter Teig, der am Spieß gegrillt wird. Zum gelungenen Abschluss des Tages fehlt nur noch ein kühles Bier - oder doch lieber ein Glas Wein? Kein Problem! Prag ist eine absolute Bierstadt - es gibt 30 lokale Brauereien und zahllose urige Bierkneipen – viele davon versteckt und schwer zu finden! Steuert doch zum Beispiel Zlý časy an, eine rustikale Bierkneipe, in der man 48 lokale Biere probieren kann.

In Budapest hingegen erwarten euch im jüdischen Viertel die berühmten Ruin-Bars: In leerstehenden Industrieruinen oder Hallen schufen kreative Köpfe Orte der Unterhaltung und der Bierkultur. Unser absoluter Liebling ist Szimpla Kert im jüdischen Viertel. Die Einrichtung ist bunt, verrückt und die Wände sind voller Kunst. Danach könnt ihr noch einen Zwischenstopp im For Sale Pub einlegen, eine Bar mit Wänden voller Zettel mit Botschaften ehemaliger Besucher.

“Trdelnik” in Prag © Roman Kraft / Unsplash

Brücken, Plätze und Türme

Architektur in Budapest © Maria Rangsmo

Die Karlsbrücke in Prag © b-hide the scene/Shutterstock.com

Die Architektur in beiden Städten ist atemberaubend - Jugendstilhäuser, große belebte Plätze, schön gelegene Brücken wohin man auch schaut. In Prag ist natürlich die Karlsbrücke ein absolutes Highlight. Auch ein Besuch des Goldenen Gässchens sollte auf dem Plan stehen: eine kleine charmante Straße mit bunten Häuschen – Haus Nummer 22 gehörte einst Kafkas Schwester! Außerdem empfehlen wir einen Spaziergang durch die beiden Stadtteile Vinohrady und Žižkov, wo ihr euch in vielen Restaurants, Cafés, Geschäften oder auf dem Žižkov Fernsehturm die Zeit vertreiben könnt.

Budapest ist bekannt für eine große Bandbreite an Architekturstilen: Renaissance, Gotik, Klassizismus – Budapest hat sie alle. Der Burgpalast, die Kettenbrücke und die Matthiaskirche sind nur drei der architektonischen Must-Sees. Von der Margaretenbrücke hat man einen tollen Ausblick auf die die Donau, den Burgpalast und den Gellértberg.

 

Versteckte Plätze und Geheimtipps

Schwäne auf dem Vtava Fluss in Prag © PhotoFires/ Shutterstock.com

Überall gibt es Schönes zu entdecken, man muss nur wissen, wo. In Prag erwartet euch ein besonders schöner Anblick neben der berühmten Karlsbrücke. Der Vltava Fluss ist Zuhause unzähliger Schwäne, die euch gerne bei einer kleinen Sightseeing Pause Gesellschaft leisten.

Für den nächsten Geheimtipp müsst ihr in ein kleines Loch schauen: Auf der 17. listopadu Straße nahe des Rudolfinums gibt es ein kleines Loch in einer Wand, durch das ihr einen Blick auf den alten jüdischen Friedhof erhaschen könnt. So spart ihr euch nicht nur die Menschenmassen, die sich normalerweise dort tummeln, sondern auch den Eintrittspreis.

Falls Ihr im Stadtteil Malá Strana unterwegs seid und auf einmal Musik und Gesang hört – dann habt ihr wahrscheinlich die Lennon Wall gefunden! Seit den 1980ern wird diese Wand mit Graffitis über Liebe und Frieden gefüllt - inspiriert von John Lennon. Bei jedem Besuch sieht die Wand anders aus, denn jeder Besucher kann die Wand besprühen und sich dort verewigen. Ihr könnt natürlich auch einfach die kreative Atmosphäre dieses besonderen Ortes genießen!

In Budapest, solltet ihr der Synagoge in der Kazinczy Straße einen Besuch abstatten. Das ist im jüdischen Viertel, also könnt ihr das gut auf dem Weg zu einer der Ruin Bars machen. Die Synagoge ist ein echter Insider Tipp mit traumhafter Jugendstil-Architektur.

Neben dem Stadtwäldchen könnt ihr buchstäblich dabei zusehen, wie die Zeit vergeht. Wie? Hier steht die weltgrößte Sanduhr. Ein Durchlauf dauert genau ein Jahr und sie wird jedes Jahr am 31. Dezember umgedreht.

Was John Lennon für Prag ist, ist der King of Pop für Budapest: Hier gibt es einen Baum, der in einen Do it yourself-Schrein für Michael Jackson umfunktioniert wurde. Ihr findet ihn gegenüber des Kempinski Hotels, wo der Sänger oft übernachtet hat.

Die Straßen von Budapest © artjazz/Shutterstock.com

Wie komme ich von A nach B?

Der Zugtransfer ist im Angebot inbegriffen. Vom östlich der Innenstadt gelegenen Hauptbahnhof in Prag (Praha hlavní nádraží) zum Ostbahnhof (Budapest-Keleti Pályaudvar) im Budapester Stadtteil Pest fahrt ihr etwa sieben Stunden mit dem Zug.

 

Die Lennon Wall in Prag © Alane Brunschweiger

Ihr denkt auch, dass eine Doppel-Städtereise eine hervorragende Idee ist? Nach Prag und Budapest oder in andere Städte? Dann schaut euch unsere Kollektion von Städtereisen im Doppelpack an!

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