Die Schönheit Italiens ist in aller Munde und tatsächlich übertreiben die Italiener nicht, wenn sie ihr Land zum schönsten der Welt küren. Italien beherbergt mehr Kulturschätze als jedes andere Land! Bekannt sind sowohl die Ewigen Stadt Rom also auch das azurblaue Meer in Apulien. Wir kennen Sardinien, die romantischen Städtchen Verona und Venedig in Venetien genauso wie die grünen Weinberge und Zypressen der Toskana. Aber wer hätte gedacht, dass Italien aus 20 Regionen sowie San Marino und Vatikanstaat besteht? Viele, die von den Touristen einfach übergangen werden. Wir stellen euch 5 Geheimtipps in Italien vor, die es mit Sicherheit wert sind, ihnen Aufmerksamkeit zu schenken:

Spello in Umbrien

Spello in Umbrien © Frank11

 

Friaul-Julisch Venetien

Friaul-Julisch Venetien ... Jetzt fragt ihr euch vielleicht, wo das ist, stimmt's? Venetien gibt schon mal einen Hinweis: Habt ihr die Landkarte Italiens im Kopf? Ihr findet die Region ganz oben rechts, wo sie an Slowenien und Österreich grenzt.
Dolomiten: Der hohe Gebirgszug der Dolomiten bildet die Grenze zu Österreich, wo Naturfreunde sich bestimmt pudelwohl fühlen, denn die Karnischen und Julischen Alpen zeichnen sich durch viele Pässe zum Radfahren, Wandern und Skifahren im Winter aus. In den kleinen Orten wie Tarvis und Görz stellt man sich auf schon auf Sportliebhaber ein und empfängt Gleichgesinnte mit offenen Armen.
Triest und die adriatische Küste: Ganz im Osten, bei Slowenien, liegt die bekannte Hafenstadt Triest. Sicherlich sagen euch auch die Namen Grado und Lignano etwas. Tatsächlich befinden sich die beiden Touristenorte recht weit im Norden und sind somit die nördlichsten Badestrände Italiens, während Caorle und Bibione schon zum südlicheren Venetien gehören.
Sprache: Ein besonderer Geheimtipp für uns Österreicher - man spricht hier neben der italienischen Amtssprache auch Deutsch, Slowenisch und Furlanisch!

Emilia-Romagna

Bekannt vor allem durch ihre Hauptstadt Bologna, birgt die Emilia-Romagna noch zahlreiche weitere Überraschungen:
Kulinarik: Die Region ist bekannt für ihre vorzüglichen Speisen! Ein Mix aus romanischer Tradition versüßt mit einem französischen Touch, der sich über die Jahre eingeschlichen hat. Unter anderem serviert man hier beispielsweise 'passatelli' eine für die Region sehr typische Suppe - oder 'bracciatello' - eine Art Hefezopf - als Nachspeise.
Automobilproduktion: Wer Autos liebt, der kommt an dieser Region einfach nicht vorbei. Firmen wie Ferrari, Lamborghini, Maserati, Pagani, De Tomaso und Ducati produzieren zum Teil ihre Autos hier und wer die teuren Flitzer sehen will, schaut am besten einfach im jeweiligen Firmensitz vorbei. 
Meer: Auch Wasserratten kommen nicht zu kurz, denn die kleinen Küstenstädte wie Rimini, Cervia, Cesenatico und Riccione sind oft gemütlicher als überfüllte Strände weiter im Norden. 

Käse und Wein aus Emilia-Romagna

© Africa Studio

Ferrari in Emilia Romagna

Ferrari in Emilia Romagna © Bodia Photography

Umbrien

Habt ihr gewusst, dass dies die einzigen Region ist, welche weder an das Meer noch ans Ausland grenzt? Umrundet wird es stattdessen von der Toskana, Latium und den Marken.
Weinberge: Ähnlich wie in der benachbarten Toskana zieren grüne Weinberge die Landschaft. Mit dem Roller geht es auf und ab, über die schmalen Straßen welche sich hinter den Hügeln verstecken.
Seen: Auch wenn es nicht direkt ans Meer grenzt, muss man Wasser in Umbrien keines Wegs missen, denn die Region ist die Heimat das viertgrößten Sees Italiens, dem Lago di Trasimeno.
Alte Städtchen: Wer Geschichte sucht, der wird hier fündig! Perugia, die Hauptstadt Umbriens, verzeichnet ihren Ursprung noch zu Zeiten der Etrusker und ist heute als eine der wichtigsten Universitätsstädte bekannt. In Assisi hingegen waren seit jeher Künstler beheimatet, die dem kleinem mittelalterlichen Dorf Kunst und Bildung brachten. Noch heute spricht man von dem Ort, wo der Franziskanerorden und so manche andere ihren Ursprung hatten.

Latium

Eigentlich kennt man es ja, das Latium - dort, wo einst Romulus und Remus ausfochten wer von ihnen eine Stadt gründen sollte und die Römer ihr Rom zur Hauptstadt eines Weltreiches kürten.
Olivenhaine: In den grünen Hügeln um Rom wachsen heute unzählige Olivenbäume, welche Italien mit feinem Olivenöl versorgen. Wo sich heute die für Italien so typischen Olivenhaine befinden, wurden einst die Sabinerinnen geraubt. Zumindest eine Flasche von dem leckeren Öl sollte jeder mit nach Hause nehmen, um sich selbst dann an den italienischen Gerichten aus zu probieren.
Küste: Entlang der Küste reiht sich ein langer Sandstrand an den anderen. Süditaliener negieren natürlich deren Existenz, doch Fregene, Santa Marinella, Sperlonga, Circeo und das südlichere Gaeta sind bei den Römern als Stranddomizil fürs Wochenende sehr beliebt. Vor allem die kleine Insel Ponza ist ein Geheimtipp: Noch ist sie naturbelassen mit kaum Touristen - so klein, dass dort keine Autos fahren.
Tivoli: Klar, wenn ich schon vom Latium rede, denkt man sofort an die Ewige Stadt Rom. Doch die Gegend hat so viel mehr zu bieten! Vor allem in den kleinen Örtchen rund um die Hauptstadt findet man nach wie vor, antike Bauwerke und entzückende Villen, Gebäude und Parks. Tivoli ist eines davon! Macht einen Ausflug zur Villa d'este - eine Villa deren Garten hunderte von großen und kleinen Brunnen beherbergt - und genießt die Ruhe und Schönheit welche dieser Ort ausstrahlt.

Basilikata

Kalabrien und Apulien kennt doch jeder. Vor allem das azurblaue Meer im Süden von Italien hat einen einzigartigen Ruf.
Meer: Seid schlau, werft einen Blick auf die Landkarte und ihr werdet feststellen, dass Basilikata genau in der Mitte der beiden Regionen liegt. Somit genießt man die Schönheit der Fluten an einem nicht von Touristen überbevölkerten Strand.
Parks: Wer in den Süden Italiens fährt, sollte sich auch die Natur nicht entgehen lassen. Gleich drei große Parks findet man in der Region, die einen mit ihrem sanften Grün zum Wandern und Entspannen einladen.
Versteckte Orte: In den kleinen Städten wie Matera und Grassano hingegen kann man sich voll und ganz der italienischen Kultur hingeben. Während man durch die engen Gassen zwischen den mediterranen Gebäuden hindurch schlendert, steigt einem der Duft von italienischem Essen in die Nase.

Matera in Basilikata

Matera in Basilikata © javarman

 

Matera in Basilikata

Matera in Basilikata © canadastock

 

Geschrieben von: Julia Grieshofer

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