Du wolltest immer schon einmal bei der Tour de France mitmachen? Wir von TravelBird auch! Doch obwohl wir es hier in Amsterdam lieben mit dem Fahrrad zu fahren, sind es dann doch eher 2 und nicht 200! Kilometer pro Tag, die wir so im Schnitt zurücklegen. Also haben wir uns überlegt, einfach unsere ganz eigene Tour zusammenzustellen vollgepackt mit tollen Sehenswürdigkeiten und den leckersten Leckereien. Denn, wenn wir ganz ehrlich sind: Radfahren macht zwar Spaß, klar. Aber neue Städte zu entdecken, nach den besten Fotomotiven zu jagen und sich durch die neuesten Foodtrends zu probieren klingt dann doch ein bisschen besser, oder?

Der Startschuss fällt in Düsseldorf

Der erste Stopp unserer ganz persönlichen Le Tour liegt, wie bei den echten Rennfahrern auch, im Westen unseres großen Nachbarn: Düsseldorf. Und diese Stadt hat so einiges zu bieten: Neben echt deftigem aber unglaublich leckerem Essen, einer entzückenden Altstadt und den Top-Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise dem Medienhafen, liegt die Stadt noch dazu am wunderschönen Rhein. Garantiert den besten Blick auf die gesamte Stadt habt ihr vom 240m hohen Rheinturm. Bei gutem Wetter ist es superschön sich ein Fahrrad zu leihen und gemütlich am Rhein entlang zu cruisen. Danach solltet ihr den Tag unbedingt noch mit einem Bier der regionalen Brauerei Kürzer ausklingen lassen. Hier gibt's übrigens auch echt leckere Burger. Gar kein so schlechter Start, oder?

1. Etappenstopp: Dordogne

Dordogne befindet sich im Südwesten Frankreichs und ist einfach atemberaubend schön. Oder was glaubt ihr, warum auch die Fahrer der Tour de France genau hier einen Ruhetag einlegen? Diese Region zeichnet sich besonders durch seine bezaubernden Schlösser und in der Natur verlorenen Burgen, die ihren Charme von romantischen mittelalterlichen Ruinen behalten haben, aus. Am besten erkundet ihr die Gegend mit dem Kanu - die schönsten Schlösser liegen nämlich alle nahe des Ufers und eines davon ist das “Château de Castlenaud”. Auch der Park "Les jardins du Manoir d’Eyrignac" mit seinen 7 Gärten wird euch sofort in seinen zauberhaften Bann ziehen. Probiert euch durch exzellente Spezialitäten wie "Confit de Canard" oder edle Kaviar- und Trüffelgerichte und stoßt mit einem Glaserl Vin aus der Region auf den bisherigen Rennverlauf an.

Weiter geht’s ins Herz der Pyrenäen

Nach einem entspannten Aufenthalt im Flachland geht es weiter mit einer Bergetappe. Wandert oder radelt durch den Pyrénées Nationalpark, entdeckt die entzückenden Dörfer der Region und genießt den atemberaubenden Ausblick auf die Berge. Wer hier Bergsteigen will, bucht am besten eine Tour auf den Pic d´Espingo (2856m), wo ihr bestimmt dem ein oder anderen Murmeltier "Guten Tag" sagen oder mit ihm um die Wette pfeifen könnt. Oder ihr macht eine zweistündige Exkursion ins bekannte Toulouse und belohnt euch danach mit einer französischen Cassoulet, einem Bohneneintopf mit Gemüse- und Fleischeinlage - suuuuuperlecker!

Die nächste Etappe führt nun endlich ans Meer

Denn es geht nach Marseille, der zweitgrößten und wichtigsten Hafenstadt Frankreichs! Besucht das Notre Dame de la Garde, das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt, und genießt den Wahnsinnsausblick von oben. Macht einen Bootsausflug zu den wunderschönen Calanques, einem absoluten Juwel vor den Toren der Stadt mit ihren eindrucksvollen weißen Felsen, die steil ins kristallklare Meer hinabfallen und fühlt euch wie mitten in der Karibik. Einfach traumhaft! Was noch? Unbedingt Bouillabaisse probieren! - eine südfranzösische Fischsuppe und einen Ricard Pastis davor als Aperitiv, ein Anislikör direkt aus Marseille - genießt das ganze direkt im "Vieux Port", dem alten Hafen von Marseilles. Santé!

Über die Ziellinie Nahe Paris!

Nun sind wir auch schon an der letzten Etappe der Tour angekommen - voll mit unzähligen Eindrücken & einem gutgefüllten Magen. Wir befinden uns direkt auf der Zielgerade in Montgeron, einer südlichen Vorstadt der Hauptstadt Paris. Im wunderschönen Schloss Fontainebleau erfahrt ihr mehr über die französische Geschichte, ihrer Kunst und Architektur. Das Weltkulturerbe, welches für einige Zeit sogar von Kaiser Napoleon Bonaparte genutzt wurde, ist vor allem für seine Innenausstattung aus der Zeit der Renaissance berühmt. Frisch über die Ziellinie belohnt euch mit einem himmlischen Tortenstück oder einem Macaron im Salon de Thé des französischen Patissiers Fréderic Cassel.
Und obwohl unser Rennen nicht mit so einem spektakulären Endspurt wie dem wahren an der Pariser Champs-Élysées endet, ist unser Ende mindestens genauso schön! 🙂 🙂

Na, auf den Geschmack gekommen? Entdecke die wunderbaren Facetten Frankreichs und starte deine ganz persönliche Tour de France, ganz entspannt und voller Überraschungen.

Geschrieben von: Christina Kerrer

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